„For Mummy”
Das Lady-Diana-Pixelbild aus 5670 Rosen wurde am 31. August 2007 im Europa-Rosarium in Sangerhausen präsentiert. Das vergängliche Bild, eine Hommage an die „Königin der Herzen”, findet sein Gegenstück in dem virtuellen Lady-Diana-Denkmal. Diese Website verdient Geld, das im Sinne Dianas für einen wohltätigen Zweck angelegt wird. Das Geldverdienen ist ein inhaltlicher Aspekt der Arbeit, jedoch nicht der entscheidendste.
Medien reflektieren Medien. Ein Spiel ohne Grenzen, das manchmal tödlich endet. So wird behauptet, und das ist Teil des Mythos-Diana, dass die Medien ihren Tod mitzuverantworten haben. Sollten die Medien eine Schuld tragen, liegt diese auch auf den Schultern der Medienrezipienten. Und das sind die Menschen, die nach dem Unfalltod Blumenberge vor dem Buckingham-Palast deponierten. Haben sie ihre Prinzessin zu Tode geliebt?
Fragen über Fragen, die niemals wirklich beantwortet werden können! Jeder Versuch, eine Antwort zu geben, füttert den Mythos, speist ihn mit neue Variationen über Liebe, Leid und Tod, Schuld und Unschuld, Treue und Verrat.
Hat sich Lady Diana am Ende doch nur selbst inszeniert. War sie auch nur ein Kunstprodukt? Wären Plastikrosen der möglichweise selbsternannten „Queen of hearts” angemessener gewesen? Viele Gründe veranlassten mich dazu, dieses Projekt zu initiieren und mit Hilfe und großem Engagement zahlreicher Menschen anzupacken. Ich tauche in das Thema ein, versuche zu verstehen, was diesen Menschen ausgemacht hat. Was verbirgt sich hinter diesem Schicksal? Konnte es tatsächlich sein, dass diese zauberhafte Frau einen so absurden Mann wie Prinz Charles wirklich geliebt hat? Das erschien mir schon damals zweifelhaft, als die beiden heirateten. Da war ich zehn Jahre alt. Lady Diana starb mit 36 Jahren. Wäre ich sie, hätte ich von diesem Moment an noch ein paar Tage zu leben…

Blog-Suche